manchesmal Lyrik
erträumtes ausserhalb der zeit ich bin kein dichter erschaffe träume und ozeane oder stürme auf papier nagel wörter an die wand hänge zeilen in den wind die aneinander klatschen wie schlagwörter ich träume mir den brennenden sommernachmittag auf papier...
ich bin KEIN Realitätsverweigerer. wir wurden aus dem paradies vertrieben wir flüchteten die erde nur sie ist uns noch verblieben zum teilen mit verstand, mit menschlichkeit nicht jeder ist dazu bereit sie hätten alle bleiben wollen wär friede in ihr...
Arbeits – Spiegel – Portrait. Zerriebene Gedanken im ersten Frühlingslicht über die Schulter geworfen das Staunen. Unter Heimlichblicken vor dem Sammelsurium unserer gekneteten Wortakrobatik. Aus illusionsmatter Buchstabenjonglage an schwarz – weiß Wortgebinden...
geliebtes DU Lege dich in meine Herzkammer und bleibe bei mir so lange es schlägt falte deine Traurigkeiten zwischen meine Tageshoffnung es bricht der Himmel mir bei jedem deiner Worte auf Zeitringe um unsere Handgelenke die sacht den Faden halten. Ich...
tausend mal tausend und mehr… so unendlich viele farben hat die liebe, das man sie nicht zählen kann und die vorstellung dieser pracht macht mich schwindelig verleiht unseren augen diesen glanz, zaubert ein lachen auf unsere lippen, und bringt mich immer...
sed fugit interea, fugit irreparabile tempus. unsere zeit hat ihre ruhe verloren ein eisiger wind zieht über das land zwischen endlosen herzgräbern und seelengruften in angst und schweigen hüllt sich das denken ein wie staub im wind verweht diese hilflosigkeit...
Schattenwunder. Wenn unsre Schatten sich berühren im sanften Licht der kühlen Wand wir unter Sternenlichter tanzen dein Blick mir folgt mein Herz dann glüht . Wenn zarte Linien deiner Augen so zaubersanft den Weg mir zeigen die Lippen sacht zum Kuss bereit...
blattloses. der schneidende wind des winters am abend im kamin lodernd die scheite eiche und birke . vor roten ziegelhäusern schneeberge loses zusammengeschippt wie die lungernde katze im gebüsch . sichtbar zwischen blattlosem die nicht mehr weicht wie...
ein zarter Hauch ein zarte hauch von silberhaar im sonnenlicht so hell und klar geheimratsecken , schläfensilber lachfältchen machmal knitterbilder . dein herz ist jung und frei und offen dein blick ist warm und lässt mich hoffen das alter keine rolle...
Mein guter Tag ist deine Worte zu spüren bunt auf der Iris. © Chr.v.M.