manchesmal Lyrik
Nachtgänge. Über den lichten Bäumen im Park schlendert die Nacht fallen die Sterne auf kristallblaue Weihnachtsbeleuchtung wie Irrlichter flimmert das Licht, fremd senkt sich die Laterne zwischen allen vergänglichen Schneespuren als leuchtender Wintertrost...
Im Fahrtwind. Um alle Ecken fegt der Wind es biegen sich die Hecken. Reißt Ast und Bäume, schnell, geschwind, wer kann, sollt` sich verstecken. Dann bringt er Neues, Schnee und Eis. Noch pfeift der Wind durch Feld und Wald. Ist unsre Welt dann richtig...
waar de winde. wo der wind die liebe verknotet im schlüsselloch der herztüren bleibt die sehnsucht unsere apotheke bis dein atmen sie sprengt.© Chr.v.M. waar de winde de leev verknütten in dat slötellock de hartdöören bliff dat sehnen use aptheek bit...
Immer noch Hoffnungen… An den Frostenden der Hoffnung, pendeln lebendig Friedenswünsche. Zwischen den Weihnachtstagen, steifgefroren. © Chr.v.M.
weihnachtsmarktgeschrei. weihnachtsmarktgeschrei und massengetümmel vor kunterbunt, geduckten buden. unter weihnachtsdekorationen einkaufswütige oder desinteressierte graugestalten in groß und klein, fest den geldbeutel in der faust und in der anderern,...
Baustelleneindrücke. Giraffenkräne schwenken ihre Hälse werfen schwarze Schatten auf zeplatzte Wiesen. Eine Baggerschaufel klafft gierig Maulaufwärts klebt eine Wurzel. Unbeeindruckt von der Tiefe der Käfer. © Chr.v.M.
Ratlosigkeit. Meine Wüste im Kopf dürstet nach deinen Worten der Liebe Fragezeichen auf leerem Papier ein Kartenwerk zusammengebrochener Stille. Wir bauten in der Wüste Häuser. In Seitenstrassen werde ich das Schild aufstellen : Achtung Baustelle ! ©...
*wanderungen und wandlungen* es ist still geworden in den wäldern nur das flüstern des windes ist geblieben und auch das stete streben nach noch mehr nach grösse hat ein ende vorerst läutet die natur zum rückzug jedenfalls ist nichts vom einstigen wachstum...
samstagmorgen-miniatur. graue holpersteine, rote häuser backstein entblättert schlaftrunken erstarrt als würde sich alles winterfern häuten dort dann wo das neue das alte versteckt entwirft der morgen ein knitterkleid für noch kühl und eiskalt hallt der...
Stille Zeiten. den wortmantel des schweigens übergeworfen unter der trauer zwischen endenden Jahrestage. © Chr.v.M.